Winkelgetriebe
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Bei Winkelgetrieben sind die Antriebswelle und Abtriebswelle versetzt zueinander angeordnet. So lassen sich Drehmomente, Drehzahlen, Drehrichtungen und/oder Kräfte winklig übertragen – eine ideale Lösung bei beengten Platzverhältnissen. Auf Basis der Zykloidgetriebetechnologie oder in Kombination mit einem Wellgetriebe erhalten Sie hochpräzise, zuverlässige und wartungsarme Antriebslösungen für die Robotik und den allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau.
Zykloidgetriebe für den rechtwinkligen Motoranbau
Zykloidgetriebe bieten ein Höchstmaß an Präzision, Dynamik sowie Lebensdauer und werden weltweit erfolgreich in der Robotik & Automation eingesetzt. Erfordert die Applikation einen rechtwinkligen Motoranbau, sind die Winkelgetriebe der Baureihe RDR das Mittel der Wahl. Die hochuntersetzenden Servogetriebe sind nahezu spielfrei, extrem belastbar und sehr kompakt gebaut. Sie stehen Ihnen mit Vollwelle (RDR-E) oder mit Hohlwelle (RDR-C) zur Verfügung und ermöglichen dank ihrer hohen Leistungsdichte erhebliche Kostenreduzierungen bei gleichzeitiger Performancesteigerung.
Die Präzisionsgetriebe der RD-C-Serie verfügen zudem über eine großzügig dimensionierte Hohlwelle. Die hohle Mittelachse erlaubt es, Versorgungsleitungen, Kabel und Antriebswellen platzsparend zu verlegen, und begünstigt gleichzeitig die Belastbarkeit. Sie bleibt nicht starr, sondern dreht konstruktionsbedingt mit der Abtriebsdrehzahl mit. Dies hat den Vorteil, dass über einen Geber an der Hohlwelle die Position der Antriebswelle direkt ermittelt werden kann.
Zykloidgetriebe entdeckenDie Vorteile unserer Winkelgetriebe:
- Extreme Präzision
- Hohe Steifigkeit
- Große Schockbelastbarkeit (bis zu 500 % des Nenndrehmoments)
- Hohe Untersetzungen bei kompakter Bauweise
- Integrierte Hauptlagerung: keine zusätzliche Lagerung notwendig
- Große Hohlwelle zum Durchführen von Kabeln, Schläuchen und Leitungen möglich
- Lange Lebensdauer dank geringem Verschleiß
Wellgetriebe und Winkelgetriebe
Wellgetriebe sind kleine, spielfreie Präzisionsgetriebe. Werden sie auf der Abtriebsseite mit einem klassischen Winkelgetriebe – zum Beispiel einem Kegelradgetriebe oder einem Schneckengetriebe – kombiniert, können Anwender nicht mehr von der Spielfreiheit der Wellgetriebe profitieren.
Wellgetriebe entdecken
Winkelgetriebe
Bei Winkelgetrieben stehen die eintreibende und die abtreibende Welle senkrecht zueinander, wodurch der Kraftfluss winklig umgelenkt wird. Meist erfolgt dies um 90 Grad, aber je nach Konstruktion sind auch andere Achswinkel realisierbar. Die beiden Achsen können sich kreuzen oder schneiden. Die kompakte Bauweise der Winkelgetriebe erlaubt einen sehr platzsparenden Einbau. Probleme mit der axialen Baulänge lassen sich so leicht lösen.
Es gibt verschiedene Arten Winkelgetrieben. Die gängigsten sind Kegelradgetriebe (Kegelrad und Kegelritzel), Schneckengetriebe (Schneckenwelle und Schneckenrad), Hypoidgetriebe (Kegelrad und Ritzel, mit Achsversatz) und Kronenradgetriebe (Kronenrad und geradverzahntes Stirnrad). Winkelgetriebe lassen sich auch mit anderen Getriebearten wie Zykloidgetriebe und Wellgetriebe kombinieren.